Parodontitis-
behandlung.

  • Mit System gegen Zahnfleischentzündungen
  • Gesundes Zahnfleisch blutet nicht
  • Nahezu die Hälfte aller Erwachsenen leidet an Parodontitis

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Michael Rehberg

Parodontitis-
behandlung.

  • Mit System gegen Zahnfleischentzündungen
  • Gesundes Zahnfleisch blutet nicht
  • Nahezu die Hälfte aller Erwachsenen leidet an Parodontitis

Parodontitis-
behandlung.

Zahnfleischentzündungen erfolgreich bekämpfen.

Unter Parodontitis, umgangssprachlich auch Parodontose oder Zahnfleischentzündung genannt, leiden sehr viele Menschen, ohne es zu wissen. Die Anzeichen, wie gelegentliches Zahnfleischbluten beim Zähneputzen, leichte Schwellungen oder Schmerzen, werden oftmals nicht ernst genommen. Parodontitis ist eine bakterielle Entzündung des Zahnhalteapparates mit fortschreitendem Verlust des Knochens. Diese Krankheit ist tückisch, da sie wenige Symptome zeigt, aber große Auswirkungen haben kann. Und so wurde in zahlreichen, wissenschaftlichen Untersuchungen ein enger Zusammenhang zwischen Parodontitis und unter anderem folgenden Krankheiten nachgewiesen:

  • Gefäßkrankheiten wie Herzinfarkte, koronare Herzkrankheiten oder Schlaganfälle. Die entzündungsverursachenden Bakterien finden sich in den betroffenen Gefäßwänden wieder.
  • Diabetes und Parodontitis verstärken sich gegenseitig.
  • Schwangere Frauen mit Parodontitis haben ein erhöhtes Risiko einer Frühgeburt.

Wird die Parodontitis nicht behandelt, ist der Verlauf der Krankheit fortlaufend. Meistens fängt sie in jungen Jahren mit einer leichten Zahnfleischentzündung an, wird über die Jahrzehnte chronisch und führt im höheren Alter zum Zahnverlust. Gemeinsam mit uns können Sie diesen Verlauf jederzeit stoppen. Durch eine gute und kontinuierliche Zusammenarbeit können wir Ihre Zähne lange erhalten. Alles Wissenswerte rund um das Thema Parodontitis und unser Behandlungssystem haben wir für Sie zusammengestellt.

  • Falsche oder mangelnde Mundhygiene
  • Rauchen
  • Stress
  • Veranlagung
  • Geschwollenes, dunkelrotes oder bläulich verfärbtes, leicht blutendes und schmerzendes Zahnfleisch
  • Zahnfleisch geht zurück und es entstehen freiliegende Zahnhälse
  • Dunkle, harte Zahnbeläge
  • Mundgeruch
  • Fauliger und eitriger Geschmack
  • Zahnlockerung oder Zahnwanderung

Um die Parodontitis erfolgreich behandeln zu können, führen wir in unserer Praxis ein seit Jahren bewährtes, allgemein anerkanntes und von den Krankenkassen gefordertes System durch, das sich in drei Phasen untergliedert.

  • Erkennen der Ursachen, Röntgendiagnostik, Einschätzung des Krankheitsstadiums, Aufklärung des Patienten, Motivation und Instruktion zu einer optimierten Mundhygiene, Entfernung harter und weicher Zahnbeläge.
  • Kontrolle der Mundhygiene bzw. des Übungserfolges.
  • Beseitigung von Reizfaktoren, die eine optimale Mundhygiene nicht zulassen, wie beispielsweise die Erneuerung undichter Füllungen, die Beseitigung abstehender Kronenränder, etc.
  • Je nach Bedarf DNA-Bestimmung der krankheitsverursachenden Bakterien (DNA-Sondentest) und Genanalyse des Reaktionstyps.
  • Erstellen eines Parodontalstatus.
  • Entfernung aller harten Beläge unter dem Zahnfleisch und Glättung der Wurzeloberflächen mittels Ultraschall und Handinstrumenten. Dabei handelt es sich um ein sogenanntes geschlossenes Vorgehen unter örtlicher Betäubung, ohne das Zahnfleisch abzuklappen.
  • Wenn nötig, gezielte Antibiotikatherapie nach vorheriger Keimbestimmung.

Sind in seltenen Fällen nach einer gewissen Heilungsphase noch tiefblutende Taschen vorhanden, kann eine chirurgische Intervention nötig werden.

Erhaltungsphase: Nach der erfolgreichen Behandlung ist eine lebenslange Nachsorge notwendig, um ein Wiederaufflammen der Erkrankung zu verhindern. Eine optimale Mundhygiene und gute Mitarbeit Ihrerseits sind hierbei unabdinglich. Zudem gehören professionelle Zahnreinigungen zur regelmäßigen Nachsorge, auch UPT (Unterstützende Parodontale Therapie) genannt. Je nach Reaktionstyp können die Abstände hierbei variieren, sollten aber ein halbes Jahr nicht überschreiten.

Aesthetische Zahnheilkunde